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Kino 04.10.2026

"Einfach schrecklich": Quentin Tarantino verachtet den letzten Film eines gefeierten Meisterregisseurs

"Einfach schrecklich": Quentin Tarantino verachtet den letzten Film eines gefeierten Meisterregisseurs
Was hat es eigentlich mit Quentin Tarantinos Abneigung gegen diese schwarze Komödie aus dem Jahr 1989 auf sich? Die Antwort ist durchaus interessant.

Quentin Tarantino (Kill Bill, Django Unchained) steuert auf seinen zehnten und somit letzten Film zu. Eine Aussicht, die ihn ins Nachdenken bringt. Der Grund? Er fürchtet wahrscheinlich, es könne ihm ergehen wie Regie-Legende Arthur Penn (Bonnie und Clyde).

Diesen Film kann Tarantino nicht ausstehen

Angesichts seines finalen Filmprojekts sinniert Regisseur Quentin Tarantino über die letzten Werke anderer Filmemacher. Wie Far Out Magazine  berichtete, denkt er dabei besonders an Arthur Penn. Dieser wurde beispielsweise mit dem Gangsterdrama Bonnie und Clyde oder dem Antiwesternfilm Little Big Man bekannt.

Penns finaler Film, eine schwarze Komödie namens Todes-Show, überzeugte aber niemanden mehr. Schon gar nicht Tarantino, der meinte:

Die 80er waren einfach so eine Zeit, in der all diese revolutionären Hitzköpfe aus den 70ern ihre letzten Filme drehten. Und, na ja, das mit Abstand Schlimmste – das nehme ich als Beispiel dafür – ist die Tatsache, dass Arthur Penns letzter Film Todes-Show ist.

Tarantino schlussfolgerte:

Es ist einfach schrecklich. Das funktioniert in keiner Hinsicht. Ich meine, es war traurig, dass Arthur Penn nicht genug Geld verdient hat, um einfach nur ein ruhiges Leben zu führen. Warum ist er nicht zum Broadway zurückgekehrt oder so? Das hätte interessant sein können: eine Wiederaufführung eines Theaterstücks. Das hat er nicht getan.

Nach einer erfolgreichen Karriere beschäftigt es Tarantino verständlicherweise, wie er selbst von seinem Publikum Abschied nehmen wird.

Deshalb kam Penns letzter Film nicht gut an

Für seinen letzten Film Todes-Show engagierte Arthur Penn das real existierende Magier-Duo Teller und Penn, um eine schwarze Komödie zu inszenieren. Darin behauptet Penn scherzhaft, jemand könne versuchen, ihn umzubringen – was zu diversen Angriffen führt, bei denen nicht klar ist, was eigentlich dahinter steckt.

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Der Film verwirrte sein Publikum. Auch der Humor der beiden Darsteller funktionierte auf der Leinwand nicht wie auf einer Bühne. Die an Arthur Penn gestellten Erwartungen wurden entsprechend nicht erfüllt.

Tarantino befürchtet offenbar dasselbe Schicksal. Welche Geschichte er final auf die Leinwand bringen wird, ist derzeit noch offen.

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